VVO Haberger Unternehmensgruppe beteiligt sich an Biotech-Unternehmen

Die VVO Haberger Unternehmensgruppe beschäftigt sich laufend mit neuen und innovativen Unternehmen, Geschäftsideen und sozialen Projekten.
In diesem Zusammenhang beteiligt sich die Haberger AG an einem Biotech-Unternehmen, das völlig neuartige Ansätze in der Krebstheraphie entwickelt.
Allein in Deutschland erkranken ca. 500.000 Menschen pro Jahr an Krebs. Jährlich sterben bundesweit mehr als 200.000 Patienten an dieser Krankheit, weltweit sogar 50 – 60 Millionen. Krebs wird immer häufiger als Zivilisationskrankheit bezeichnet und deshalb häufig mit den Lebensumständen unserer modernen Gesellschaft in Zusammenhang gebracht. Überdies gibt es wohl kaum ein Krankheitsbild, dass emotional so belastend ist und daher gefürchtet wird, wie das bei Krebs der Fall ist.


In den vergangenen Jahren machten neuartige Therapien Hoffnung, einen Durchbruch zu schaffen: Ziel ist es zum einen, höhere Überlebenschancen zu erreichen, zum anderen durch zielgenaue und für den Körper besser verträgliche Medikamente mit geringeren Nebenwirkungen gleichzeitig die Lebensqualität der Betroffenen deutlich zu erhöhen.
Auf dieser Basis ist ein maximales Maß an Forschungsarbeit erforderlich, bis sich im Laufe der Zeit die erfolgreichsten Behandlungsmethoden durchsetzen. Das ist einer der Gründe, weshalb wir uns bei der Entwicklung neuartiger Ansätze der Krebstheraphie mit der Firma Cirlo engagieren.

Die Cirlo GmbH entwickelt eine Technologie, um kontinuierlich über einen längeren Zeitraum zirkulierende Tumorzellen, Tumorexosomen und Tumorzellaggregate aus dem Blut von Patienten in einem stentartigen scaffold zu binden und anzureichern. Der Cirlo „OncoStent-scaffold“ wird mit bioaktiven Molekülen beschichtet, sodass eine therapeutische Intervention vor dem Zielort der Metastasierung innerhalb des OncoStent-scaffolds möglich ist.
Dabei können mehrere therapeutische Ansätze, wie Chemotherapie und Antikörpertherapie in einem lokal begrenzten Raum kombiniert werden, die der Patient systemisch, aufgrund von Nebenwirkungen, nicht verabreicht bekommen kann.
In der Entwicklungsphase werden insbesondere die Kompartimentierung des OncoStent-scaffolds und die biologisch aktiven Beschichtungen optimiert, die nachfolgend in vivo auf relapse free survival und overall survival, Grad der Metastasierung, sowie die Möglichkeit der Generierung neuer therapeutischer Behandlungsfenster, getestet.

Das verantwortliche Spezialisten Team:

Dr. Sabine Bauer      
     Zellbiologin        
     Forschung und Entwicklung bei Roche Pharma AG             
     Schwerpunkt Onkologie

Prof. Dr. Ischinger 
     Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt minimal
     invasive Behandlungsmethoden

Prof. Dr. Gudermann
     Leiter des Walther Straub Instituts für Pharmakologie 
     und Toxikologie der LMU München

bringen ihre Erfahrung und Kompetenz in die Forschungsarbeit ein.

Wir hoffen, dass unser Engagement einen Teil dazu beitragen wird, dass Menschen mit einem schweren Krankheitsbild eine bessere Prognose bekommen und die Chance erhalten in ein normales Leben zurück zu kehren.

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